Sonntag, 21. Juli 2024

 

 

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Tanklöschfahrzeug 20/30

FFW Seesen 2015 05 31 026

Bezeichnung: TLF 20/30
Funkrufname: Florian Goslar 18-23-80
Besatzung: 1/7
   
Zul. Gesamtmasse: 14.000 kg
Baujahr: 2003
Fahrgestell: MAN ME 14.250
Aufbau: Magirus
Leistung: 250 PS / 184 kW
   

 

 

 

 

 

 

Das Tanklöschfahrzeug ist das erstausrückende Fahrzeug bei Brandeinsätzen. Durch seinen Wassertank von 3.000 l und seinen festeingebauten Schaummitteltank von 200 l sowie die entsprechende feuerwehrtechnische Beladung, ist es der Besatzung möglich, einen schnellen Ersteinsatz durchzuführen bzw. kleinere Brandeinsätze eigenständig abzuarbeiten.

Im Mannschaftsraum sind zwei Atemschutzgeräte in die Rückenlehnen integriert, die es dem ersten Angriffstrupp ermöglichen, sich bereits während der Fahrt mit Atemschutzgeräten auszurüsten. Des weiteren sind im Mannschaftsraum weitere Atemschutzmasken, Brandfluchthauben, Handscheinwerfer, Sprechfunkgeräte sowie diverse weitere Utensilien zu finden. Vier weitere Atemschutzgeräte und Reserve-Atemluftflaschen sowie die Atemschutznotfalltasche sind im Aufbau verlastet.

Im Heck befindet sich das „Herz“ des Fahrzeugs, die Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8. Mit einer Mindestleistung von 1.600 l Wasserdurchfluss pro Minute bei einem Wasserdruck von 8 bar versorgt sie vollautomatisch die eingesetzten Strahlrohre, Wasserwerfer und Schaumrohre mit Wasser oder dient als Verstärkerpumpe in einer langen Wasserförderstrecke. Die automatische Tankfülleinrichtung sorgt während eines Einsatzes immer für ausreichenden Wasserstand im Tank. Mittels Sensoren wird der aktuelle Wasserstand gemessen, ab einer Untergrenze von 1.600 l schaltet die Fülleinrichtung den Tankfüllstutzen frei, so dass Wasser in den Tank laufen kann. Ist die Füllgrenze von 3.000 l erreicht, schaltet die Einrichtung automatisch ab. Fällt nun der Wasserstand im Tank wieder unter 1.600 l, schaltet die Tankfülleinrichtung den entsprechenden Tankfüllstutzen wieder frei.

Ebenfalls im Heck an der Pumpe befindet sich eine 2. Sprechstelle für den 4m-Sprechfunkverkehr.

Weiterhin verfügt das Fahrzeug über diverse Schnellangriffseinrichtungen, die einen effektiveren und schnelleren Einsatz ermöglichen. So ist auf der Fahrerseite ein Hochdruck-Kleinlöschgerät für den Angriffstrupp bereitgestellt, außerdem ist auf der Beifahrerseite im Geräteraum 6 ein Verteilerschnellangriff mit einem B-Schlauch und einem angekuppelten Verteiler verlastet und ebenfalls im Geräteraum 6 ein Schnellangriffsschlauch „S 28“ formbeständig mit einer Länge von 50 m und einem Pistolenstrahlrohr installiert.

Neben der genannten Beladung befinden sich auf dem Tanklöschfahrzeug mehrere Strahlrohre verschiedener Größen, ein Hohlstrahlrohr „Mach 3“ , ein Hydroschild zum erzeugen einer Wasserwand, weitere Wasserführende Armaturen und Schläuche, Armaturen zur Wasserentnahme aus Hydranten und offenen Gewässern, verschiedene Pumpen für Hochwassereinsätze, ein Sprungtuch STU 8, ein Hochleistungslüfter „Hurricane“, ein tragbarer Stromerzeuger 5 KvA, Beleuchtungs-, Warn- und Verkehrleiteinrichtungen, weitere 120 l Mehrbereichsschaummittel in Kanistern, diverse Utensilien für kleine technische Hilfeleistungen sowie ein ausfahrbarer Lichtmast.

Eine enorme Arbeitserleichterung im Vergleich zu den früheren Schlauchhaspeln sind die Schlauchtragekörbe. Davon sind vier Stück mit jeweils drei C-Schläuchen im Aufbau verlastet. Sie erleichtern das verlegen von Schläuchen im Innenangriff ungemein.

Auf dem Dach befindet sich der Wasserwerfer (1.600 bis 2.000 Liter Wasserdurchflussmenge, ca. 52 m Wurfweite). Er wird über eine feste Leitung, welche mit der Pumpe verbunden ist, mit Wasser versorgt. Ebenfalls ist es möglich, den Wasserwerfer auf einem speziellen Bodenstativ an anderer Stelle als auf dem Fahrzeugdach zu betreiben. Für den Schaumeinsatz kann auf den Werfer ein Schaumrohr mit integriertem Schaumzumischer gesetzt werden (ca. 42 m Wurfweite). Ebenfalls auf dem Dach befindet sich die 4-teilige Steckleiter. Mit einer Maximallänge von 8,40 m ist es möglich beispielsweise Personen aus dem 2. OG zu retten.

Durch den zuschaltbaren Allradantrieb ist es möglich dieses Fahrzeug beispielsweise auch bei Wald- und Flächenbränden bzw. in unwegsamen Gelände einzusetzen.

Neben einem festeingebauten 4-m BOS-Funkgerät gehören fünf 2-m Handfunkgeräte zur Beladung.

18 23 80 001 18 23 80 002 18 23 80 013 18 23 80 015 18 23 80 007
 
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